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300 Jahre Immunisierungsversuche – eine ernüchternde Bilanz
https://tkp.at/2026/02/09/300-jahre-immunisierungsversuche-eine-ernuechternde-bilanz/
Der Artikel ist eine Buchbesprechung des neuen Werks von Gerd Reuther: „Riskanter Schutz. 300 Jahre Immunisierungsversuche” (Engelsdorfer Verlag 2026, mit über 600 Quellenverweisen).
Historische Neubewertung: Reuther argumentiert, dass Pockenimpfungen nie Epidemien verhindert hätten, Jenners „Kuhpocken”-Konzept eine Erfindung gewesen sei und Pasteurs Tollwutimpfung ein Schwindel. Vor 1721 setzte man bei Infektionskrankheiten auf Flucht und Quarantäne – nicht auf Impfungen mit Sekreten Kranker.
300 Jahre Blindflug: Bis zum Zweiten Weltkrieg achtete man weder auf Sterilität der Impflösungen noch auf sterile Verabreichung. Niemand wusste, ob sich die behaupteten Erreger überhaupt in der Lösung befanden. Bis zu 10 % der Geimpften litten unter bakteriellen Infektionen. Antikörperreaktionen waren lediglich Reaktionen auf Fremdstoffe, keine echte Immunität – dauerhafte Immunität gab es nur nach durchgemachter Infektion.
Angepasste Schutzversprechen: Bei seltenen Krankheiten wie Masern wurde lebenslange Immunität versprochen, bei häufigeren Krankheiten hat man regelmäßige Booster verlangt – ohne erklären zu können, warum dasselbe Prinzip unterschiedlich lange wirken sollte.
300 Jahre Propaganda: Impfungen sind von Beginn an ein Machtinstrument gewesen. Voraussetzung für Impfbereitschaft ist stets irrationale Panik gewesen, befeuert durch Obrigkeiten und Medien. Die drei großen Impfkampagnen vor Covid (Pocken, Tollwut, Polio) richteten sich nicht gegen die häufigsten, sondern gegen die angstbeladensten Krankheiten.
Fazit des Rezensenten: Nach der Lektüre wird klar, dass die Covid-Impfkampagne ab 2020 alle vorherigen Impfkampagnen im Zeitraffer nachgestellt hat.
Die verschwiegene Masernepidemie in Berlin
https://tkp.at/2026/02/10/die-verschwiegene-masernepidemie-in-berlin/
Der Artikel von Dr. Gerd Reuther beschreibt einen Masernausbruch im Berliner „Ankunftszentrum” Tegel im April/Mai 2024, über den erst zwei Jahre später durch eine RKI-Publikation bekannt wurde:
- 52 Masernfälle traten auf, fast ausschließlich unter ukrainischen Geflüchteten. Die Einrichtung wurde weder geschlossen noch wurden aktive Fallsuchen durchgeführt.
- 31 % der Erkrankten waren mindestens einmal geimpft. Zudem wurden 18 der als “ungeimpft” gezählten Personen erst nach Ausbruchsbeginn per sog. Riegelungsimpfung geimpft und erkrankten danach – sodass tatsächlich 34 von 52 Erkrankten geimpft waren.
- Dr. Reuther argumentiert, dass die Impfungen den Ausbruch eher angefacht als eingedämmt hätten, da Lebendimpfungen während eines aktiven Ausbruchs kontraindiziert seien.
- Er kritisiert, dass der Immunstatus der ukrainischen Bewohner bei Aufnahme nicht geprüft und kein Impfangebot gemacht wurde – obwohl die Ukraine als Masern-Hotspot bekannt sei.
- Abschließend stellt Reuther die Frage, warum in Asylunterkünften geringere Impfanforderungen gelten als in Schulen und Kindergärten.